Dr. Sussan Rosenthal - Fachärztin für HNO-Heilkunde - Homöopathie
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Sauerstoff-Mehrschritttherapie

Sauerstofftherapie nach Prof. v. Ardenne

Die Sauerstoff-Mehrschritttherapie ist eine Methode, die Prof. Manfred von Ardenne entwickelt hat. Ziel ist die Anhebung der Sauerstoffsättigung im Gewebe. Dies ist durch die einfache Sauerstoffinhalation nicht möglich, da der Blutfarbstoff als Träger des Sauerstoffs eine natürliche Sättigungsgrenze hat, jenseits derer kein Sauerstofftransport mehr ins Gewebe erfolgt. Durch die Anwendung von ionisiertem Sauerstoff kann diese Barriere umgangen werden und "im Kurzschluss" der Sauerstoff direkt in die Zelle transportiert werden. Wir setzen diese Behandlung besonders bei akuten Durchblutungsstörungen, wie dem Hörsturz, dem Tinnitus oder Gleichgewichtsstörungen ein. Bewährt hat sich diese Methode auch bei allgemeinen Immunschwächesyndromen, wobei wir in diesen Fällen häufig eine Kombination mit der Eigenbluttherapie empfehlen.

Geschichte der Sauerstofftherapie

Die zentrale Bedeutung des Sauerstoffs als Energielieferant der Zellen wurde schon im 18. Jahrhundert erkannt, konnte aber mangels technischer Möglichkeiten nicht in therapeutisch nutzbare Bahnen gelenkt werden. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Sauerstoffinhalationen zur Behandlung akuter oder chronischer Lungenerkrankungen im stationären oder operativem Bereich eingesetzt. Die stürmische Entwicklung der Anästhesie und der Intensivmedizin nach dem 2. Weltkrieg führten nicht nur zu einer Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Sauerstoff, Zellregeneration und Durchblutung sondern auch zum Einsatz der Sauerstofftherapie in der ambulanten Medizin. Insbesonders der Physiker Prof. Manfred von Ardenne konnte in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts die positiven Effekte der Sauerstoffinhalationstherapie bzw. Sauerstoff-Mehrschritttherapie in zahlreichen Publikationen belegen.

Die Bedeutung des Sauerstoffs für die Zelle

Die Struktur und Funktion der Zelle ist unmittelbar abhängig von der Energiegewinnung, die wiederum aus dem Sauerstoff gewonnen wird. Ein Mangel an Sauerstoff führt damit unweigerlich zur verminderten Zellfunktion und kann bis zum Zelltod gehen. Eine daraus folgende Organschädigung hängt unter anderem von der jeweiligen Empfindlichkeit des Organs gegenüber Sauerstoffmangel ab. Das Hirn zählt hierbei zu den empfindlichsten Organen des Körpers. Ein Mangel an Sauerstoff kann durch krankhafte Veränderungen an den verschiedensten Stellen des langen Transportweges von der Lunge zur Zelle verursacht sein, z. B. Veränderungen des Lungengewebes, der Gefäßwände, der Konstitution der Gefäße, der Ankoppelung des Sauerstoffs an den Blutfarbstoff oder der Abgabe des Sauerstoffs an das Gewebe.

Therapeutisches Prinzip der Sauerstoffmehrschritttherapie nach v. Ardenne (SMT)

Ziel der Sauerstoffbehandlung ist die Anhebung des arteriellen und die Senkung des venösen Sauerstoffpartialdrucks. Dadurch kann dem akuten oder chronischen Sauerstoffmangelzustand entgegengewirkt werden, der sonst zunächst zur unverhältnismäßigen Schwellung der Zelle, zur Einengung der Blutgefäßbahn besonders im kapillären Bereich und letztlich bis zum Zelltod führen könnte. Die Durchführung der Sauerstoffmehrschritttherapie ist an drei aufeinanderfolgende Schritte gebunden:

  1. Gabe von Vitaminen und Mineralstoffen zur Verbesserung der Sauerstoffverwertung in der Zelle und Bindung von freien Radikalen.
  2. Inhalation eines stickstofffreien, mindestens 92%-igen Sauerstoffgemisches mit einem Flow von 5 bis 30 l/min.
  3. Verbesserung der Durchblutung durch Steigerung des Herzminutenvolumens mittels leichter körperlicher oder geistiger Belastung.

Minimal 10 bis 18 Sitzungen sollten erfolgen, um eine dauerhafte Wirkung bei chronischen Erkrankungen erzielen zu können, bei akuten Erkrankungen wie dem Hörsturz kann auch unter Umständen mit weniger Inhalationen der gewünschte Effekt erreicht werden.

Therapeutische Anwendung im HNO-Bereich:

  • Hörsturz / Tinnitus
  • Akute und chronische Gleichgewichtsstörungen
  • Allgemeine Durchblutungsstörungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Migräne
  • Akuter Geruchsverlust

Weitere Anwendungen in internistischen oder neurologischem Bereich:

  • koronare Herzkrankheit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Hypertonie
  • Hypotonie
  • Ulcus cruris
  • Ulcera bei Diabetes mellitus
  • Zustand nach Gehirnschlag
  • Asthma bronchiale
  • Hepatitis
  • Chronische Entzündungen
  • Multiple Sklerose

Externer Link zum Thema Tinnitus / Hörsturz:


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